Ihr Projekt verstehen
Im ersten Gespräch geht es um Objekt, Bereich und Ziel: Welche Bodenart ist vorhanden? Welche Schäden oder Flecken stören? Geht es um Schutz, Farbe, Rutschhemmung, Leitfähigkeit oder eine Kombination?
Hilfreich sind Fläche, Standort, Fotos ohne personenbezogene Inhalte, vorhandene Pläne und Ihre möglichen Zeitfenster. Wir fragen auch nach den Reinigungs- und Desinfektionsverfahren und der Abstimmung mit der Krankenhaushygiene.
Bitte senden Sie keine Patientendaten oder unnötigen sensiblen Informationen. Projektanfrage vorbereiten.
Die Substanz vor Ort bewerten
SteinWert prüft Material, Zustand und geeignete Methoden vor einer Leistungszusage. Dabei können Belagsart, vorhandene Beschichtungen, Schadstellen, Haftung und Nutzung entscheidend sein.
Ein oberflächlicher Schutz ersetzt keine Untergrundsanierung. Welche Prüfungen und Vorarbeiten erforderlich sind, ergibt sich aus dem Objekt und den aktuellen Systemvorgaben.
Unternehmensangaben: SteinWert · Unternehmenswebsite, abgerufen am 06.11.2026.
Das passende System bestimmen
Auf Basis der Anforderungen werden PU-Schutz, gegebenenfalls Anticolor, VIROBAC, ein leitfähiges ESD-System oder UV-Technik betrachtet. Systeme werden nicht ungeprüft miteinander kombiniert.
Für technische Zusagen werden die aktuellen Produktinformationen, Sicherheitsdatenblätter, Beständigkeitslisten, Untergrundfreigaben und erforderlichen Prüfberichte benötigt. Die vier Broschüren im Downloadbereich sind Informationsquellen, keine vollständigen Arbeitsanweisungen.
Bei VIROBAC gehören Beleuchtung und organismusspezifische Prüfdaten dazu. Bei ESD-Böden sind elektrische Anforderungen und Messnachweise gesondert abzustimmen. UV-Technik erfordert eigene Verarbeitungs- und Sicherheitsvorgaben.
Klinikbetrieb und Ausführung abstimmen
Gemeinsam werden mögliche Etappen, Arbeitsbereiche, Zugänge, Absperrungen, Schutz angrenzender Flächen und Wegeführung festgelegt. Dabei sind Flächenverfügbarkeit und hygienische Anforderungen der Einrichtung maßgeblich.
Die Herstellerunterlagen werben mit Arbeit im laufenden Betrieb und kurzen Unterbrechungen. Daraus folgt keine allgemeine Zusage von Staubfreiheit, geräuschloser Vorbereitung oder Arbeit ohne Absperrung. Ein nachvollziehbarer Zeitplan berücksichtigt alle erforderlichen Schritte.
Herstellerkontext: VIROBAC Krankenhaus · PDF-S. 4 und UV-Lack-Folder · PDF-S. 1.
Vorbereiten, überarbeiten und schützen
Die Ausführung folgt dem vereinbarten Leistungsumfang und dem freigegebenen System. Je nach Bestand können Vorbereitung, Schadstellenbearbeitung, optische Gestaltung und Oberflächenversiegelung dazugehören.
Verbrauch, Mischungsverhältnisse, Schichtdicken, Topfzeiten und Trocknungsbedingungen werden nicht aus Werbebroschüren abgeleitet. Verbindlich sind die aktuellen technischen Vorgaben der tatsächlich eingesetzten Produkte.
Änderungen der Objektbedingungen werden vor zusätzlichen oder abweichenden Leistungen abgestimmt.
Flächenfreigabe und Pflege klären
Wann die Fläche wieder begangen, voll belastet oder mit den vorgesehenen Mitteln gereinigt werden darf, wird anhand des Systems und der Objektbedingungen festgelegt. Bei ESD-Anforderungen gehören die vereinbarten Messnachweise zur Abstimmung.
Die spätere Reinigung und Pflege wird mit der Einrichtung besprochen. Ein neues Siegel ersetzt keinen Hygieneplan. Auch längere Beschichtungs- oder Sonderreinigungsintervalle sind nicht automatisch längere Desinfektionsintervalle.
So wird aus einer erneuerten Oberfläche eine auf die Nutzung abgestimmte Lösung.
Was Sie für die erste Einschätzung bereithalten können
- Objektstandort, Art der Einrichtung und betroffener Bereich.
- Belagsmaterial, Alter, vorhandene Pflegeschichten und erkennbare Schäden.
- Ungefähre Fläche und gegebenenfalls Pläne.
- Reinigungs- und Desinfektionsmittel, besondere chemische Belastungen.
- Anforderungen an Gestaltung, Rutschhemmung oder elektrische Eigenschaften.
- Geplante Zeitfenster und Ansprechpartner für Technik und Hygiene.
Fehlende Angaben sind kein Hindernis für das erste Gespräch. Der Bestand wird objektbezogen geprüft.