Fünf Organismen. Definierte Bedingungen.
Die Krankenhausbroschüre zeigt einen Auszug aus dem Gutachten vom 03.02.2023 und nennt Labor Enders in Stuttgart. Die allgemeine Broschüre nennt Labor Prof. Dr. G. Enders MVZ GbR. Der vollständige Bericht mit Berichtnummer, Versuchsaufbau und Probenzahl ist in den beiden Dokumenten nicht enthalten.
Die folgende Tabelle gibt sämtliche Organismen, Werte und Bedingungen des abgedruckten Auszugs wieder. Killrate und Leistung sind Originalspaltenbezeichnungen, keine medizinischen Leistungsversprechen von SteinWert.
| Testorganismus | Reduktion log₁₀ | Original: Killrate | Original: Leistung | Spannung | Original: Stromstärke | Kontaktzeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Adenovirus Typ 5 | 1,33 | 95,32 % | 20 mW/cm² | 25 V | 1.089 mA | 4 Stunden |
| Murines Norovirus | 1,00 | 90,00 % | 20 mW/cm² | 25 V | 1.089 mA | 4 Stunden |
| Modified Vacciniavirus Ankara | 1,67 | 97,86 % | 2,4 mW/cm² | 25 V | 0.221 mA | 4 Stunden |
| Gram-positive Keime: Staphylococcus aureus | 3,63 | 99,98 % | 4 mW/cm² | 25 V | 0.424 A | 60 min |
| Gramnegative Keime: Acinetobacter baumannii | 2,72 | 99,81 % | 4 mW/cm² | 25 V | 0.424 A | 60 min |
In der Vorlage teilen Adenovirus Typ 5 und murines Norovirus einen zusammengefassten Bedingungenblock; dasselbe gilt für die beiden Bakterien. Hier werden diese Angaben zur Lesbarkeit in jeder zugehörigen Zeile wiederholt.
Die Stromangaben bleiben unverändert. Die gedruckten Zeichenfolgen lauten tatsächlich 1.089 mA, 0.221 mA und 0.424 A. Punktnotation und Wechsel zwischen mA und A sind klärungsbedürftig. Insbesondere wird 0.221 mA weder in 0,221 A noch in 221 mA korrigiert. Eine technische Klärung erfordert den Originalbericht. Auch mW/cm² wird unter der Originalbezeichnung Leistung wiedergegeben; die Broschüre erklärt dies nicht als Leistungsaufnahme der Bodenbeschichtung.
Die log₁₀-Werte und Prozentangaben sind über (1 − 10−Reduktion) × 100 nach Rundung rechnerisch miteinander vereinbar. Das bestätigt nur die Umrechnung, nicht die Validität oder Übertragbarkeit des Versuchs.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 4: vollständiger abgedruckter Tabellenauszug und Datum 03.02.2023; allgemeine Broschüre, PDF-S. 3: Institutsnennung. Umrechnungsprüfung auf Grundlage der Originalwerte, kein zusätzlicher Versuch.
Bakterienwerte sind keine Virenwerte.
Der Auszug berichtet für Staphylococcus aureus 99,98 % und für Acinetobacter baumannii 99,81 % Reduktion bei 4 mW/cm² und 60 Minuten Kontaktzeit. Die übrigen Originalbedingungen stehen in der Tabelle. Für die drei Viren werden dagegen 90,00 bis 97,86 % nach 4 Stunden bei unterschiedlichen Leistungsangaben berichtet.
Beide Broschüren verwenden den zusammenfassenden Claim bis zu 99,9 %. Daraus darf kein pauschaler Wert von 99,9 % gegen Bakterien und Viren und keine sofortige Wirkung werden. Die konkreten Virenwerte und ihre Kontaktzeit sind deutlich anders als die Bakterienwerte.
Die Eigenschaftslisten nennen antibakteriell (> 99 % gegen multiresistente Keime) und begrenzt viruzid plus. Die Tabelle enthält jedoch keine Stammnummern, keinen Resistenzphänotyp und keine gesonderte Bestätigung der geprüften multiresistenten Varianten. Die engere Herstellerklassifikation begrenzt viruzid plus darf nicht mit der allgemeineren Produktformulierung viruzid zu einer Wirkung gegen sämtliche Viren erweitert werden.
Auch biologische Vereinfachungen sind nicht übertragbar: Viren werden hier nicht als Bakterienzellen mit Zellwänden beschrieben. Die Broschürenformulierung, Bakterien und Viren würden in den 24 Stunden bis zur nächsten Desinfektion nachwachsen, enthält keine organismusspezifische Messreihe und wird nicht als allgemeine biologische Erklärung übernommen.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 2: Produktdefinition, PDF-S. 3: Eigenschaftsliste und 24-Stunden-Darstellung und PDF-S. 4: organismusspezifische Werte; allgemeine Broschüre, PDF-S. 3: zusammenfassende Claims.
Was dem Laborauszug fehlt.
Die dokumentierte Aussage ist eine Reduktion bestimmter Testorganismen unter den angegebenen Bedingungen. Ein Tabellenauszug ist kein vollständiger Prüfbericht. In den beiden Broschüren fehlen unter anderem:
- Spektrum, Quelle und Abstand des Testlichts sowie die Erklärung der Stromangaben;
- Temperatur, relative Feuchte, Ausgangskeimzahl und organische Belastung;
- Träger und Untergrund, Beschichtungsalter, Schichtaufbau und geprüfte Produktvariante;
- Kontrollen, Wiederholungen, Probenzahl, statistische Streuung und Nachweisgrenzen;
- Ausgabejahre der genannten Normen, Anpassungen der Verfahren und Zuordnung der einzelnen Ergebnisse zu einer Norm.
Das sind fehlende Angaben, keine hier angenommenen Versuchsvoraussetzungen. Die Produktbeschreibung nennt EN 13697 und ISO 22196 für antibakterielle sowie EN 16777 und ISO 21702 für als viruzid bezeichnete Tests. Die Normnamen allein ersetzen keine Prüfung der Methodik und keine umfassende Normzertifizierung des Produkts.
Für eine fachliche Freigabe müssen die vollständigen Berichte und die Dokumentation der konkreten Variante herangezogen werden. Die zwei Broschüren belegen keine verminderte Infektionsrate, keine sterile Fläche und keine Gleichwertigkeit mit der im Objekt erforderlichen Desinfektion.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 2: Normnamen und PDF-S. 4: Berichtsauszug; allgemeine Broschüre, PDF-S. 3. Die Grenzen ergeben sich aus dem Umfang der bereitgestellten Unterlagen, nicht aus einer Prüfung zusätzlicher Berichte.
Feldvergleich: 216 und 136 KBE/dm².
Die Krankenhausbroschüre zeigt Ergebnisse einer Feldstudie an einer deutschen Uni-Klinik. Der Name der Klinik wird in diesem Abschnitt nicht genannt. Dargestellt sind zwei Mittelwerte unter unterschiedlichen Reinigungs- beziehungsweise Desinfektionsbedingungen:
| Vergleichsfläche | Durchschnittliche Keimbelastung | Beschreibung in der Quelle |
|---|---|---|
| Ohne VIROBAC | 216 KBE/dm² | Ohne Virobac, aber täglicher Flächendesinfektion. |
| Mit VIROBAC | 136 KBE/dm² | Grafik: deutlich reduzierte Flächendesinfektion. Begleittext: halb so häufig desinfizierte Testflächen. |
KBE bezeichnet koloniebildende Einheiten. Die Originalachse lautet Durchschnittliche Keimbelastung (KBE/dm²). Gemessen wird hier eine Oberflächenbelastung, nicht die Zahl von Infektionsfällen und nicht ausschließlich die Belastung mit resistenten Erregern.
Der Nenner macht den Unterschied: Die Broschüre nennt für die unbeschichteten Flächen eine 59 % höhere mittlere Belastung. Aus den Mittelwerten folgt (216 − 136) / 136 × 100 = 58,82 %, gerundet 59 %. In umgekehrter Bezugsrichtung ergibt sich (216 − 136) / 216 × 100 = 37,04 % weniger auf der beschichteten Fläche. Die absolute Differenz beträgt 80 KBE/dm².
59 % weniger Keime ist deshalb keine korrekte Umkehrung. Ebenso wenig belegen 136 KBE/dm² eine keimfreie Oberfläche. Die nachfolgend genannten Studiengrenzen und der einrichtungsspezifische Hygieneplan bleiben für jede Interpretation maßgeblich.
Quelle: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 4: Originaldiagramm, Mittelwerte und 59-%-Aussage. Prozentwerte in umgekehrter Bezugsrichtung und absolute Differenz sind redaktionelle Berechnungen aus den zwei abgedruckten Mittelwerten, keine zusätzlichen Studienergebnisse.
Zwei Mittelwerte sind kein Kliniknachweis.
Der Feldvergleich wird mit geringerer Oberflächenbelastung trotz halbierter Häufigkeit von Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen beschrieben. Für eine belastbare Bewertung fehlen jedoch Klinikname, vollständige Studie, Laufzeit, Flächen- und Probenzahl, Messzeitpunkte und Streuung.
Ebenso fehlen Randomisierung beziehungsweise Zuordnung der Flächen, eingesetzte Reinigungs- und Desinfektionsmittel, tatsächliche Intervalle, Lichtverhältnisse, Organismenspektrum, Beschichtungsalter sowie Angaben zur Auswertung und zu Interessenkonflikten. Obwohl die Überschrift von Feldstudien spricht, wird nur ein konkreter Vergleich mit zwei Mittelwerten gezeigt.
Die Daten sind deshalb als beschriebener Oberflächenvergleich zu lesen. Sie sind kein klinischer Nachweis einer gesenkten nosokomialen Infektionsrate, keine allgemeine Desinfektionsersatzwirkung und keine Freigabe zur Verlängerung von Reinigungs- oder Desinfektionsintervallen. Der Hygieneplan der Einrichtung bleibt maßgeblich.
Die Reinigungskurven auf PDF-Seite 3 sind von diesem Zahlenvergleich zu trennen. Sie zeigen schematische Verläufe über Zeit beziehungsweise Reinigungsintervall, aber keine Messwerte. Für die Linie Krankenhausgrenzwert fehlen Zahlenwert, Einheit, Definition und Normstelle. Aussagen über permanente Sterilisation, kontinuierliche Desinfektion oder erhöhte Sicherheit für Patienten und Personal gehen über die dokumentierten Endpunkte hinaus und werden hier nicht als Produktleistung übernommen.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 4: Feldstudienabschnitt; PDF-S. 3: schematische Reinigungskurven und weitergehende Claims. Die Einordnung folgt den dort fehlenden Studienangaben und dem Unterschied zwischen Oberflächenbefund und klinischem Endpunkt.
Jena und Charité: ein anderer Kontext.
Auf PDF-Seite 2 verweist die Krankenhausbroschüre auf Forscher des Universitätsklinikums Jena und der Charité sowie auf die Referenz Studie ANTIBIOTIKA-RESISTENZEN Krankenhaus 17.08.2021. Beschrieben werden 30 Wochen Untersuchung der Keimbesiedlung in Patientenzimmern einer neurologischen Station. Eine vollständige bibliografische Referenz liegt nicht vor.
Nach der Broschürendarstellung ersetzten Bakterien anfangs vorhandene Umweltkeime; Resistenzgene auf dem Boden seien im Verlauf häufiger gefunden worden. Türklinken und Waschbecken hätten nur einzelne positive Befunde gezeigt. Hortense Slevogt, Leiterin der Arbeitsgruppe in Jena, wird sinngemäß zur Möglichkeit eines Übergangs von Resistenzgenen in Krankheitserreger und zum Forschungsbedarf bei Anreicherung und Übertragung zitiert.
Das ist eine vorsichtige Forschungsaussage über mögliche Mechanismen, kein Nachweis einer Boden-zu-Patienten-Übertragung und keine VIROBAC-Prüfung. Die Unterlagen belegen weder, dass der VIROBAC-Feldvergleich in Jena oder an der Charité stattfand, noch dass er 30 Wochen dauerte.
Die pauschale Broschürenformulierung vom Krankenhausboden als größte Quelle für Viren und Bakterien wird nicht als belegte Rangfolge übernommen. Innerhalb der PDFs fehlen dafür eine entsprechende Quantifizierung und ein umfassender Virennachweis. Auch multiresistente Keime werden nicht ohne organismusspezifische Definition auf Viren übertragen.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 2: Jena-/Charité-Referenz von 2021 und Problemtext; zur getrennten VIROBAC-Feldstudie PDF-S. 4.
Hintergrundzahlen der Broschüre – nicht aktuelle Statistik
Die folgenden Zahlen werden ausschließlich als Angaben der Broschüre dokumentiert. Bezugsjahr, Definitionen und belastbare Originalreferenzen fehlen. Sie sind weder aktuelle Statistiken noch Belege für einen durch Bodenversiegelung vermeidbaren Anteil von Infektionen.
| Broschürenaussage | Originalwert | Fehlender Bezug |
|---|---|---|
| WHO-Bericht: durch verbesserte Hygiene vermeidbare nosokomiale Infektionen | 50 % | Bericht, Jahr, Definition, Region und Bezugszeitraum fehlen. |
| Krankenhausinfektionen USA | 1,7 Mio. Infektionen; 99.000 Tote | Jahr, belastbare Originalreferenz und explizite Periodenangabe fehlen; Falldefinition nicht erläutert. |
| Krankenhausinfektionen Europa | 4,4 Mio. Infektionen; 147.000 Tote | Jahr und klare regionale Abgrenzung fehlen; vergleichbare Erhebung und Definition nicht belegt. |
| Krankenhausinfektionen Deutschland | 600.000 Infektionen; 30.000 Tote | Jahr, Originalreferenz und klare Definition der erfassten Fälle fehlen. |
Auch die Aussage, Infektionen durch multiresistente Bakterien und Viren zählten weltweit zu den häufigsten Todesursachen im Gesundheitsbereich, ist in der Broschüre nicht ausreichend belegt. Aus keiner dieser Angaben lässt sich ein konkreter Nutzen von VIROBAC für Infektions- oder Todesraten ableiten.
Quelle: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 2: Hintergrundzahlen und Problemtext. Jahr und Definition fehlen; die Werte werden ausdrücklich nicht als aktuelle Statistik veröffentlicht.
Abrieb: relative Vergleiche, ältere Nachweise.
Die allgemeine Broschüre nennt hohen mechanischen Schutz und behauptet, VIROBAC-Versiegelungen seien 6-mal abriebbeständiger als eine Dispersion. Die Überschrift lautet Höchste Abriebbeständigkeit gemäß ISO 5470-1:1999. Gezeigt werden zwei relative Vergleiche nach 1.000 Umdrehungen: Dr. Schutz gegen andere Permanentsiegel sowie Dr. Schutz gegen herkömmliche Dispersion.
Die Originalgrafiken enthalten Prozentachsen und Balken, jedoch keine exakt beschrifteten Einzelwerte oder physikalische Abriebmenge. Produktnamen der Vergleichssiegel, Schichtdicken, Abriebrolle, Prüflast und statistische Angaben fehlen. Aus den Balkenhöhen werden hier keine zusätzlichen präzisen Prozentwerte abgelesen.
Die Quellenzeile nennt EPH Zertifikat 2718538 vom 12.02.2019 sowie FIGR- und WFK/FRT Bericht HO 2829/04-A. Die vollständigen Berichte und eine eindeutige Zuordnung sämtlicher Aussagen zu den einzelnen Berichten sind nicht enthalten. Das ältere Prüfdatum 2019 ist nicht mit einem aktuellen variantenspezifischen Nachweis gleichzusetzen.
Die Bezeichnung Dr. Schutz in den Grafiken belegt nicht, dass jedes Ergebnis an jeder VIROBAC-Variante gemessen wurde. Die Übertragbarkeit auf die heute vorgesehene Variante muss am Bericht geprüft werden. Die ebenfalls genannte WFK-Aussage zu 6-fach längeren Intervallen betrifft den Beschichtungs- beziehungsweise Pflegezyklus, nicht ein Hygieneintervall.
Normnamen sind keine Gesamtfreigabe.
Die Broschüren nennen Prüfverfahren, Institute, Regelwerke und Förderzeichen auf unterschiedlichen Aussageebenen. Die folgende Übersicht hält diese Bezüge auseinander. Sie ist keine externe Normprüfung, keine Rechtsauskunft und keine Bestätigung einer SteinWert-Zertifizierung.
| Genannter Bezug | Was in den Broschüren vorliegt | Grenze der Aussage |
|---|---|---|
| Enders; Gutachten 03.02.2023 | Tabellenauszug zu fünf Organismen und Institutsnennung. | Kein vollständiger Bericht, keine universelle Wirksamkeit oder Infektionsprävention. |
| EN 13697 und ISO 22196 | Normnamen für antibakterielle Prüfungen in der Produktdefinition. | Normausgaben, Anpassungen und Zuordnung einzelner Resultate fehlen. |
| EN 16777 und ISO 21702 | Normnamen für als viruzid bezeichnete Tests. | Kein Nachweis einer unbegrenzten Viruswirksamkeit oder vollständigen Normkonformitätsprüfung. |
| FIGR; geprüft 05/23 | Prüfzeichen und Aussagen zu Fugen, Reinigung und Bodenlebensdauer. | Keine vollständige Zertifikatsauswertung, unbegrenzte Garantie oder behördliche Klinikfreigabe. |
| ISO 5470-1:1999 | Überschrift zu den relativen Abriebvergleichen nach 1.000 Umdrehungen. | Vollständige Prüfparameter und variantenspezifische Zuordnung fehlen. |
| EPH Zertifikat 2718538; 12.02.2019 | Quellenzeile unter den Abriebgrafiken. | Keine belegte Abdeckung jeder Variante und heutigen Rezeptur. |
| FIGR- und WFK/FRT Bericht HO 2829/04-A | Quellenzeile; zusätzliche WFK-Aussage zu 6-fach längeren Intervallen. | Bericht nicht vollständig enthalten; Pflegezyklus nicht mit Desinfektionsintervall gleichsetzen. |
| R9 nach EN 16165-A | Originalangabe in beiden Eigenschaftslisten. | Prüfbelag, Berichtnummer, Zustand, Normausgabe und konkrete Variante fehlen. Verfahrens-/Anhangszuordnung klären; keine Eignung für jede Krankenhauszone. |
| EN-14904 für VIROBAC extramatt | Sportbodenaussage der allgemeinen Broschüre. | Kein Übertrag auf eukula 491 halbmatt, alle Glanzvarianten oder jeden Bodenaufbau. Ausgabejahr, Berichtnummer und Einzelanforderungen fehlen. |
| DIN 13063 | Herstellerargumentation zum Desinfektionsregime und zur Reinigungsfähigkeit. | Ausgabe und konkrete Normstelle fehlen. Kein Nachweis einer Verpflichtung zu VIROBAC oder umfassender Krankenhauskonformität. |
| TRBA 250 | Broschürendarstellung zur Vermeidung von Fugen bei elastischen Böden und möglicher Unterwanderung durch Reinigungsflotte beziehungsweise Desinfektionslösung. | Regelstelle und Ausgabe fehlen. Keine pauschale Freigabe für jede Fugenüberarbeitung oder das Überbrücken von Bewegungsfugen. |
| Gefahrstoffverordnung; § 6 und § 16 | Herstellerbezug auf eine Substitutionsprüfung und die Minimierung von Biozid-Produkten unter Berücksichtigung physikalischer, chemischer und sonstiger Alternativen. | Aktuelle vollständige Rechtstexte wurden nicht geprüft. Kein Nachweis eines vorgeschriebenen VIROBAC-Einsatzes oder einer regulatorischen Ausnahme. |
| KRINKO-Empfehlung Oberflächen; RKI, Gesundheitsblatt 10/2022 | Zitat zum Ansatz, die Erregerlast durch antimikrobielle Oberflächenausrüstungen in der Zeit zwischen desinfizierenden Flächenreinigungen zu reduzieren. | Vollständiger Originaltext und Bewertungskriterien fehlen. Kein RKI-Produktfreigabenachweis und kein Ersatz des Hygieneplans. |
| FuE / BSFZ / 2021 | Rückseitiges Zeichen; Krankenhausbroschüre: öffentlich gefördertes Forschungsprojekt. | Keine medizinische Zulassung, kein Produktsicherheitszertifikat und kein klinischer Wirksamkeitsbeweis. |
| Von Dr. Schutz zertifizierte Spezialdienstleister | Beschreibung eines Hersteller-Dienstleistermodells. | Kein Nachweis einer Zertifizierung oder Partnerschaft von SteinWert. |
Die KRINKO-Passage beschreibt ausdrücklich die Zeit zwischen desinfizierenden Reinigungen. Auch die Herstellerargumentation zu DIN, TRBA und Gefahrstoffverordnung begründet auf dieser Quellenbasis keine allgemeine Erlaubnis, Desinfektion durch VIROBAC zu ersetzen.
Quellen: Krankenhausbroschüre, PDF-S. 2: Prüfverfahren, DIN, TRBA, Gefahrstoffverordnung und KRINKO, PDF-S. 3: FIGR und R9, PDF-S. 4: Enders und Dienstleistermodell und PDF-S. 5: FuE-Zeichen; allgemeine Broschüre, PDF-S. 2: EN-14904, PDF-S. 3: FIGR, Enders und R9, PDF-S. 4: Abriebberichte und PDF-S. 5: FuE / BSFZ / 2021.
Zwei Broschüren. Offen gelegte Quellen.
Die Labor-, Feldstudien- und Broschürendaten beruhen auf den beiden bereitgestellten PDFs; ergänzende Websiteangaben sind gesondert gekennzeichnet. Beide haben 5 PDF-Seiten; die PDF-Seiten 2 bis 4 sind Doppelseiten. Alle Quellenlinks verwenden die 1-basierte PDF-Seite, nicht die daneben abgedruckte Seitenzahl.
| Originaldokument | Sichtbarer Stand | Broschürennummer |
|---|---|---|
| VIROBAC – allgemeine Produktbroschüre | DE-01/2026; 5 PDF-Seiten / 8 gedruckte Seiten | Art.-Nr. 6000433000 |
| VIROBAC – Broschüre für Krankenhausböden | DE-01/2026; 5 PDF-Seiten | Art.-Nr. 6000432000 |
Die Artikelnummern gehören zu den Broschüren und sind nicht automatisch Bestellnummern der Versiegelung. Beide Rückseiten erklären frühere Ausgaben für ungültig und verweisen auf die übergeordnete aktuelle Produktinformation.
Der Dateiname 240130_VIROBAC-Broschuere2.pdf belegt keinen Ausgabestand Januar 2024. Maßgeblich ist der sichtbare Druckstand Januar 2026. Die lokal ausgelesenen Metadaten beider PDFs nennen den 22.01.2026; Titel und Betreff der allgemeinen Datei enthalten offenbar übernommene Preisliste-2024-Vorlagenangaben. Die zwei gelieferten Dateien werden deshalb nicht als ältere und neuere Ausgabe desselben Dokuments behandelt.
Aktuelle Produktinformationen, Sicherheitsdatenblätter, Verarbeitungs- und Pflegeanweisungen, vollständige Enders-, FIGR-, WFK- und EPH-Berichte, der vollständige Feldstudienbericht sowie eine detaillierte Ökobilanz sind in diesen PDFs nicht enthalten. Die Broschürendownloads sind keine Ersatzunterlagen dafür; weitergehende medizinische und technische Originalclaims bleiben in ihrem Quellenkontext zu lesen.
Die folgenden QR-Ziele wurden ausschließlich lokal aus den PDF-Abbildungen dekodiert. Sie wurden nicht geöffnet oder als weitere Quellen ausgewertet und sind keine bestätigten dauerhaften Direktlinks zu Prüfberichten:
| Broschürenverweis | Dekodiertes beziehungsweise gedrucktes Ziel | PDF-Bezug |
|---|---|---|
| Gutachten beim antimikrobiellen Wirkstoff | https://www.qrfy.com/d63uYEI1Ww | Allgemeine Broschüre, PDF-S. 3 |
| Gutachten zu Fugen und Reinigung | https://www.qrfy.com/2CefLbUcJq | Allgemeine Broschüre, PDF-S. 3 |
| Dr. Schutz Nachhaltigkeitsrechner | https://www.qrfy.com/4qr9rd9iON | Allgemeine Broschüre, PDF-S. 4 |
| Nachhaltige Bodenlösungen | https://www.qrfy.com/enGWOny; gedruckt www.dr-schutz-nachhaltig.com | Allgemeine Broschüre, PDF-S. 4 |
| Mehr erfahren auf der Rückseite | https://www.qrfy.com/PSlahEs1MQ | Krankenhausbroschüre, PDF-S. 5 |
Unter von führenden Belagsherstellern empfohlen zeigen die Broschüren Designflooring, objectflor, PROJECT FLOORS und UNILIN. Einzelne Freigabeschreiben, Geltungsbereiche, Empfehlungsdaten und freigegebene Belagsserien liegen nicht vor. Die Logoreihe ist eine Herstellerdarstellung, kein SteinWert-Zertifikat. Dr. Schutz, eukula und scratchnomore werden auf den Rückseiten der Dr. Schutz Group zugeordnet; der Claim WE CARE ABOUT FLOORS. ist kein Leistungsnachweis.
Auch Wettbewerbsaussagen wie das einzige antimikrobielle Siegel, die einzige Bodenbeschichtung dieser Art mit zertifizierter Wirksamkeit, erfüllt alle Anforderungen oder Weltneuheit werden hier nicht als geprüfte Alleinstellung, umfassende Eignung oder aktuelle Neuheit übernommen. Eine vollständige Marktprüfung, ein Anforderungskatalog und ein Einführungstermin fehlen.
Der in beiden Broschüren genannte Herstellerkontakt lautet: Dr. Schutz GmbH, Holbeinstraße 17, 53175 Bonn; Telefon +49 (0) 228 / 95352-0; E-Mail info@dr-schutz.com; Webseite www.dr-schutz.com. Dies sind Broschürenangaben, keine SteinWert-Kontaktdaten und keine extern aktualisierten Informationen.
Originalbilder und Fotos werden als Herstellerabbildungen gekennzeichnet, nicht als SteinWert-Referenzobjekte oder dokumentierte Testorte. Die bereitgestellten PDFs enthalten keine eigenständige Freigabe der Bild-, Marken- und Personenrechte für eine öffentliche Weiterverwendung; diese ist vor Veröffentlichung gesondert zu klären.
Quellen: Allgemeine Broschüre, PDF-S. 2: Markenempfehlungen und Produktclaims, PDF-S. 3: QR-Verweise, PDF-S. 4: Nachhaltigkeitsverweise und PDF-S. 5: Druckstand, Broschürennummer, Marken und Kontakt; Krankenhausbroschüre, PDF-S. 1: Neuheitsclaim, PDF-S. 3: Eignungsclaims, PDF-S. 4: Logoreihe und PDF-S. 5: Stand, QR-Verweis und Kontakt. Metadaten und QR-Ziele stammen aus der lokalen Quellenaufbereitung; keine externe Überprüfung.
Die zusätzliche Langzeitangabe der Herstellerseite
Die von Ihnen als Informationsquelle genannte Dr.-Schutz-Krankenhausseite berichtet zusätzlich von einer 90%igen Wirkung nach 5 Jahren und bezieht sich dafür auf Untersuchungen des Labor Enders. Die Webaussage benennt dort weder den zugehörigen Testorganismus noch Beleuchtung, Beanspruchung, Messverfahren oder die genaue Bedeutung des Prozentwerts.
Diese Angabe ist deshalb eine ergänzende, nicht vollständig dokumentierte Herstellerangabe. Sie wird nicht mit den konkret abgedruckten Laborwerten vom 3. Februar 2023 oder mit einer allgemein garantierten Nutzungsdauer gleichgesetzt. Die beiden bereitgestellten VIROBAC-Broschüren nennen eine Langzeitwirkung von mindestens 5 Jahren beziehungsweise 5 Jahren+, enthalten aber keinen vollständigen dazugehörigen Alterungsprüfbericht.
Für eine technische Bewertung sind der vollständige Langzeitnachweis und die Dokumentation der vorgesehenen Variante erforderlich. Der Hygieneplan bleibt unabhängig davon maßgeblich.
Quellen: Dr. Schutz · Krankenhausseite · Abschnitt Langzeitwirkung, abgerufen am 06.11.2026; VIROBAC-Krankenhausbroschüre, PDF-S. 3 und allgemeine VIROBAC-Broschüre, PDF-S. 3.